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Die Deutsche Telekom treibt den Ausbau ihres Mobilfunknetzes weiter voran. Allein im August 2026 nahm der Netzbetreiber bundesweit 115 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb. Gleichzeitig wurde an weiteren 401 bestehenden Standorten die Kapazität erhöht.
Damit investiert die Telekom weiter in eine bessere LTE- und 5G-Versorgung sowie zusätzliche Netzkapazitäten.
Bayern und Nordrhein-Westfalen profitieren besonders
Die meisten neuen Mobilfunkstandorte entstanden im August in Bayern. Dort nahm die Telekom insgesamt 35 neue Anlagen in Betrieb.
Auf Platz zwei folgt Nordrhein-Westfalen mit 23 neuen Standorten. In Baden-Württemberg und Niedersachsen kamen jeweils weitere 11 Standorte hinzu.
Neue Mobilfunkanlagen gingen unter anderem auch in größeren Städten wie Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Dresden und Nürnberg in Betrieb. Doch auch zahlreiche kleinere Städte und Gemeinden profitieren vom weiteren Ausbau.
Telekom erreicht rund 99 Prozent der Haushalte mit 5G
Nach Angaben der Telekom können inzwischen rund 99 Prozent der Haushalte in Deutschland auf das 5G-Netz des Unternehmens zugreifen.
Bei LTE beziehungsweise 4G liegt die Haushaltsabdeckung bereits bei nahezu 100 Prozent.
Der Bau zusätzlicher Standorte bleibt dennoch wichtig. Gerade in ländlichen Regionen geht es darum, noch vorhandene Versorgungslücken zu schließen. Gleichzeitig muss das Netz immer mehr Kapazität für den stetig steigenden mobilen Datenverbrauch bereitstellen.
Mehr Kapazität an 401 bestehenden Standorten
Neben dem Bau neuer Mobilfunkmasten erweitert die Telekom regelmäßig bereits vorhandene Standorte.
Allein im August wurde an 401 bestehenden Mobilfunkstandorten die Kapazität erhöht. Solche Erweiterungen können beispielsweise zusätzliche Frequenzen sowie weitere LTE- und 5G-Kapazitäten umfassen.
Für Kunden ist das besonders an stark ausgelasteten Standorten interessant. Mehr Kapazität ermöglicht es, dass mehr Nutzer gleichzeitig auf das Mobilfunknetz zugreifen können, ohne dass die verfügbare Geschwindigkeit bei hoher Auslastung zu stark sinkt.
Mehr als 30.000 Standorte mit schneller Netzanbindung
Auch hinter den eigentlichen Mobilfunkantennen wird die Infrastruktur kontinuierlich verbessert.
Mehr als 80 Prozent der Mobilfunkstandorte der Telekom sind inzwischen über Glasfaser angebunden. Gleichzeitig hat das Unternehmen mittlerweile das 30.000. sogenannte Cell Site Gateway in Betrieb genommen.
Diese Gateways verbinden Mobilfunkstandorte mit dem Transportnetz der Telekom. Dabei sind Übertragungskapazitäten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde möglich.
Eine schnelle Anbindung der Mobilfunkstandorte ist besonders für 5G wichtig. Zusätzliche Funkkapazitäten bringen schließlich nur dann einen Vorteil, wenn die übertragenen Daten anschließend auch schnell in das Kernnetz weitergeleitet werden können.
Telekom setzt auf zusätzliche Ausfallsicherheit
Bei Standorten mit einer Anbindung von 10 Gigabit pro Sekunde setzt die Telekom zudem auf redundante Glasfaserverbindungen.
Die Mobilfunkstandorte werden dabei über unterschiedliche Verbindungen mit zentralen Netzknoten verbunden. Sollte eine Verbindung ausfallen, kann der Datenverkehr über eine weitere Verbindung weiterlaufen.
Damit soll neben der Geschwindigkeit auch die Ausfallsicherheit des Mobilfunknetzes verbessert werden.
Mobilfunknetze müssen immer mehr Daten transportieren
Der kontinuierliche Ausbau zeigt, wie stark die Anforderungen an moderne Mobilfunknetze steigen.
Streaming, soziale Netzwerke, Cloud-Dienste, Videotelefonie und immer größere Datenpakete in Mobilfunktarifen sorgen dafür, dass jedes Jahr deutlich mehr Daten über die Netze übertragen werden.
Gleichzeitig verbreiten sich 5G-fähige Smartphones immer weiter. Für die Netzbetreiber geht es deshalb längst nicht mehr ausschließlich darum, eine möglichst große Fläche mit einem Mobilfunksignal zu versorgen. Auch die verfügbare Kapazität an den einzelnen Standorten wird immer wichtiger.
Mit 115 neuen Mobilfunkstandorten und 401 Kapazitätserweiterungen allein im August 2026 setzt die Telekom ihren Netzausbau damit konsequent fort.
Hier geht es direkt zur Telekom und den aktuellen Mobilfunkangeboten.
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