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iPhone 18: Apple plant offenbar 20% weniger Verkäufe – Strategie-Wechsel für 2026?
Obwohl die nächste iPhone-Generation noch gar nicht offiziell vorgestellt wurde, sorgt ein neuer Bericht bereits für Aufsehen: Die iPhone-18-Serie soll rund 20 Prozent geringere Auslieferungszahlen haben als das iPhone 17 im Vorjahr.
Klingt nach schwacher Nachfrage? Nicht unbedingt. Vielmehr deutet alles auf eine bewusste strategische Neuausrichtung bei Apple hin.
📦 Weniger Modelle im Herbst 2026
Branchenberichten zufolge plant Apple, die Standard-Modelle der iPhone-18-Reihe zeitlich zu verschieben. Das bedeutet:
- Das reguläre iPhone 18 erscheint voraussichtlich erst im ersten Halbjahr 2027
- Auch ein mögliches iPhone 18 Air soll später folgen
- Im Herbst 2026 stehen wohl nur die Pro-Modelle sowie ein erstes iPhone Fold im Fokus
Damit würde Apple seine Produktstrategie deutlich verändern. Statt einer breiten Modellpalette im September läge der Schwerpunkt klar auf Premium-Geräten mit höheren Margen.
📉 OLED-Produktion bereits reduziert
Hinweise auf diese Strategie liefern Zahlen aus der Lieferkette. Display-Zulieferer sollen die Produktionsmengen bereits angepasst haben:
- Samsung: ca. 60 Millionen OLED-Panels für iPhone 18 Pro & Fold
- LG: rund 40 Millionen Panels
Zum Vergleich: Beim iPhone 17 lagen die Produktionszahlen bei etwa 80 Millionen (Samsung) und 45 Millionen (LG). Das entspricht einem Rückgang von rund 20 Prozent.
Wichtig: Dabei handelt es sich um geplante Produktionsmengen – nicht um endgültige Verkaufszahlen.
💰 Fokus auf High-End statt Masse
Warum geht Apple diesen Schritt?
Die Antwort liegt vermutlich in der Margenstruktur. Pro-Modelle und ein Foldable-Gerät erzielen deutlich höhere Verkaufspreise als Standard-Versionen. Durch eine zeitliche Trennung der Releases könnte Apple:
- die Aufmerksamkeit stärker bündeln
- Premium-Modelle klar positionieren
- die Nachfrage über das gesamte Jahr verteilen
Insider betonen zudem, dass die Gesamtjahresplanung aller iPhone-Modelle – inklusive älterer Generationen – weiterhin auf Vorjahresniveau bleiben soll.
📊 Was bedeutet das für Käufer?
Falls sich die Berichte bestätigen, könnte das für Verbraucher bedeuten:
- Im Herbst 2026 starten vor allem teurere Geräte
- Günstigere Modelle kommen erst im Frühjahr 2027
- Ein mögliches iPhone Fold rückt stärker in den Mittelpunkt
Gerade für Upgrade-Interessierte dürfte spannend werden, wie Apple Preisgestaltung und Ausstattung positioniert.
🔎 Erste Einordnung
Ein Rückgang um 20 Prozent klingt zunächst drastisch. Betrachtet man jedoch die strategischen Hintergründe, wirkt es eher wie eine gezielte Marktsteuerung als ein Nachfragerückgang.
Ob das Konzept aufgeht, hängt stark davon ab, wie gut sich die Pro-Modelle und ein mögliches Foldable im Premium-Segment behaupten können.
Sobald es offizielle Informationen gibt, halten wir euch natürlich hier auf SmartphoneAmigo auf dem Laufenden.

